Ein Album zeichnet sich für mich aus, wenn es die Brücke zwischen Fans und Kritiker schlagen kann.
Die Band muss den nächsten Schritt wagen, sich aber treu bleiben. Bestimmte Merkmale der Band müssen bestehen bleiben, Wiederholungen aber sind nicht erlaubt.
Ein solches Album höre ich nun schon seit einer Woche:
Plankton - Rätselkönig
Bestimmt hätten Plankton noch ein Album wie Hallo Erde machen können. Einfach gute Songs schreiben, und diese in ein Album packen. Mir hätte es gefallen, die Band selbst aber wäre stehen geblieben.
Sie wählten den Neuanfang. Und denn brachten sie gut hinter sich.
Denn: mit dem neuen Drummer kam auch ein neuer Stil.
Es ist nicht mehr Pop, oder Indie. Erlaubt ist, was gefällt.
Die Texte bleiben eine Stärke der Band. Sänger Reto Karli schreibt sie neu gemeinsam mit Bassist Vincent Hofmann.
So gehen einige der neuen Texte nicht mehr geradeaus aufs Thema zu, sondern kreisen eher drum herum. Die Dinge müssen nicht beim Namen genannt werden, diese metaphorische Art kommt gut an.
Grosse Veränderungen gab es aber auch in der Instrumentierung. Die Rockband-Formation ist nur noch Mittel, nicht mehr Zweck.
Vergleiche gefallen mir zwar selten, aber irgendwie haben sie einen Anstrich von Wir sind Helden bekommen. Ob ihnen das schonmal gesagt wurde?
Oasis spielen am Gurtenfestival. Nach Jahren der Openair-Abwesenheit gibt es endlich wieder einen triftigen Grund, sich nur von Bier und ungesundem Essen zu ernähren, in einem billigen Zelt zu schlafen und Verkaterungen mit noch mehr Bier zu wegzuschütten. Das Leben in Flipflops ist auch schön; man gönnt sich sonst ja nichts.
Zuvor gehts aber zwei Wochen in den Zivilschutz. Freitags nach Hause, und mit Verspätung ans Gurten. Wer braucht schon Franz Ferdinand?
Nach dem bestimmt betörend guten Oasis-Auftritt kann man noch zu Tricky tanzen. Das Festival wird dann von den Kings Of Leon abgeschlossen. Nimmt mich Wunder, wie ihre Konzerte aussehen. Ich wünsche mir natürlich auf einen guten Mix aus ihrer Diskografie. Obwohl mir das U2-esque Only By The Night gefällt, hoffe ich nämlich schwer auf ein paar Garage-Rockern von ihrem Erstling Youth and Young Manhood.
Oh, das wird ja noch eine ganze Weile dauern bis dahin.
Meine mit Abstand liebste Band hat im Zürcher Hallenstadion alle überzeugt.
Wer die Oasis-Bootlegs der letzten Jahre kennt, an der letzten Tour mit dabei war oder Live-Mitschnitte auf Youtube gesehen hat, der weiss, wie schlecht Liams Stimme sein/werden kann. Oasis auf Tour, d.h. alle 1 bis 2 Tage ein Konzert geben. Je länger die Tour, desto schlimmer wird die Stimme. So ist freilich meine Einschätzung.
Das Zürcher Konzert war nun das zweitletzte ihrer Europa Tournee, die Voraussetzungen waren trotzdem gut: Der Vorabend des Konzerts bestand lediglich aus einem Playbackauftritt beim Gottschalk.
Liams Stimme war also top, und noch wichtiger: Er schien wirklich gut gelaunt zu sein. Noel am linken Bühnenrand hingegen wirkte noch kleiner als sonst. Ermüdet und unmotiviert. Andy und Gem wie immer top, Andy groovet schön zum Beat und Gem bewegt sich auch mal beim Soli reissen.
Die Setlist wusste zu überzeugen. Die eingebauten Songs vom neuen Album Dig Out Your Soul wirken live allesamt noch besser als auf Platte.
Leider spielen Oasis seit längerem keine Songs mehr von Be Here Now. Auch Live Forever wurde gestrichen. Tragisch vorallem, wenn ein eher schwacher Track wie The Meaning Of Soul gespielt wird.
Persönliches Highlight: Slide Away mit einem engagierten Liam.
Persönliche Überraschung: Drummer Chris Sharrock (ehem. Drummer von Robbie Williams) haut rein in die Felle, schwingt seine Sticks in die Luft und begeistert dabei die Mengen. Vorallem Ain’t Got Nothing wirkt mit ihm in der Küche sehr, sehr tough.
Fast zwei Monate ist es nun schon her, dass ich dieses Blog eröffnet habe.
In dieser Zeit gab es vieles zu tun, Dinge zu erleben, Blogs zu lesen. Zweifel plagen mich, ob ich überhaupt tauge als Blogger. Denn: Meine Freizeit habe ich mir stets vollgestopft. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass mir konstanter Druck gut tut, gerade jetzt, wo ich weder Schule noch Studium durchlaufe. Nach der täglichen Arbeit gilt es also: viel Zeit im Cevi investieren, eine Band in der zu spielen ist, und nun startet ein neues Radio, bei deren Filmsendung ich regelmässig mitwirken werde. Neben Filme schauen und obligatem Ausgehen am Wochenende bleibt nicht viel Zeit für Langeweile. Darum: nun auch noch ein Blog?
Mein Plan: Feedreader ausmisten, weniger Zeit vertrödeln und somit mehr Effizienz beim Surfen erlangen. Oder schiesse ich damit übers Ziel hinaus und verfehle gar Sinn und Zweck meines Surfverhaltens, mal einfach so abschalten zu können? Wir werden sehen.
Hier ist der nächste Schritt jedenfalls, Content zu generieren, wann halt Lust und Ideen vorhanden sind. Eine schlaue Website hat mir einmal geraten, im ersten Schritt mehrere Artikel zu schreiben, und erst dann den Link zum Blog in der weiten Welt zu verbreiten. Ich denke, so werde ich das machen.
Für mich ist dies eine gute Gelegenheit, endlich das schon länger anvisierte Errichten eines Blog zu verwirklichen. Was ich schreiben will? Wir werden sehen. Was mich beschäftigt? Vieles. Kino, Musik, Medien, Kleidung, Gesellschaft, manchmal sogar Politik.
Zurück zum Handy: Ich selbst bin Kunde von Prepaid-Anbieter M-Budget Mobile. Ein Abo hatte ich bisher keines, da ich der Überzeugung bin, nicht genug zu telefonieren, dass sich ein eben solches lohnen würde. Eine weitere comparis-Studie hat mich in meinem Glauben erneut bestärkt:
Gemäss Berechnungen von comparis.ch könnten Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz insgesamt 2,1 Milliarden Franken sparen, wenn sie zum günstigsten Angebot wechseln würden, das auf dem Markt erhältlich ist. (…) Für die grosse Mehrheit der Handy-Nutzer (1) wäre übrigens das günstigste Angebot kein Abonnement, sondern ein Prepaid-Angebot. Seit dem Markteintritt von Migros, Coop, Aldi und weiteren tarifgünstigen Prepaid-Anbietern wären deren Angebote für die grosse Mehrheit der Handy-Nutzer vorteilhafter.
Ha! Somit bin ich auf der guten Seite. Die ‘Sesshaftigkeit’ der Kunden sei mitunter ein Grund für die zu hohen Preise im Abo-Segment. Da warte ich doch getrost mit einem Abo, bis die Tarife sinken.
Der Nachteil als Prepaid Kunde: Man bekommt keine schicke Handys “geschenkt”. So habe ich also jahrelang die billigsten Modelle mit mir rumgeschleppt. Das hat mich weiter auch nicht gestört. Doch es ist wieder soweit: Seit geraumer Zeit streikt der Empfang/das Mikrophon meines alten Mobiltelefons.
Nun die Frage: Erneut ein 50-Franken-Modell anschaffen für die nächsten 12 Monate (bis es wieder zerfällt/nichts empfängt/die Akku-Leistung am Tiefpunkt angelangt ist)? Oder ein bisschen Geld in die Hand nehmen und sich etwas Gutes gönnen? Ich habe mich aus folgenden Gründen für Letzteres und somit das Nokia 5800 entschieden:
1. Ich trage immer eine Kamera auf mir (3.2 MP, Carl Zeiss Optik), die anschauliche Bilder schiesst. Auch Videos.
2. Den alten Palm brauche ich nicht mehr.
3. Kann ich evtl. als iPod Ersatz gebrauchen.
4. Hat einen tollen Touch-Screen.
5. WLAN: also surfen in Kafis mit Hotspots o. auch zu Hause. Muss für schnelle Infos also nicht die ganze Kiste anschmeissen.
6. GPS, Games und andere kleinere Gadgets mit dabei.
Und weshalb gerade dieses von den teureren Mobiltelefonen?
1. Im Vergleich zum iPhone bezahlbar.
2. Läuft nicht mit Windows (wie bei HTC), sondern mit eigener Betriebssoftware
3. Gerade neu erschienen.
4. Schönes Konstrukt.
Zudem kommt: das iPhone kann vieles und ist in so manchen Punkten besser, bringt in meinen Augen aber wenig ohne eine Datenflatrate. Und die Datenflatrate ist nur mit Abo lösbar, also ein Teufelskreis… Wie gerne würde ich die 10 Franken für ein Data-Pack wie bei Swisscom bezahlen, ohne gleich an einen 24-Monate-Vertrag gebunden zu sein. Denn ja: Ich habe/brauche/will ein Handy, telefoniere aber eher selten damit. Surfen wäre aber schick.
Zum Schluss noch ein Video vom 5800:
Nun, ob das 5800 meine Erwartungen erfüllen kann?
Wir werden sehen…
PS: Mein erster Eintrag wurde eindeutig länger als erwartet. Ist das nun ein gutes oder schlechtes Zeichen für mein Blog?